21 September 2010 - 20:30

Der iranische Staatspräsident und der Generalsekretär der Arabischen Liga (LAS) haben die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen der IRI und den arabischen Staaten bei der Konfrontation mit dem zionistischen Regime betont und die islamischen Länder zur Wachsamkeit gegenüber den Verschwörungen dieses Regimes aufgerufen.

  Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA heute (Mittwoch) meldete, untersuchten Präsident Mahmud Ahmadinedschad und Amr Mussa bei einem Treffen im UN-Sitz in New York die jüngsten Entwicklungen in der islamischen Welt und besprachen das Recht Irans auf die friedliche Nutzung von Atomenergie, sowie die Erforderlichkeit einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen der IRI und der arabischen Welt bei der Konfrontation mit den Hegemonialmächten.
Präsident Ahmadinedschad versicherte den festen Willen der IRI für eine Erhöhung der Beziehungen mit den islamischen Staaten und den Ländern der Region. Iran sei der Überzeugung, dass die Einheit zwischen den islamischen Ländern zu Gunsten der islamischen Welt und der muslimischen Völker ist, so Präsident Ahmadinedschad.
Heute bestehe die Sorge, dass die Gründung eines jüdischen Staates zur Obdachlosigkeit von 1,5 Millionen Menschen und einem neuen Krieg in der Region führt und dass die Verhandlungen zu einem Vorwand für den Beginn eines neuen Krieges werden, sagte Präsident Ahmadinedschad hinweisend auf die jüngste Lage in Palästina.
Zur Irak-Frage sagte er, das Land habe sehr schwere Zeiten hinter sich und die Amerikaner hätten keine angemessene Politik in Bezug auf dieses Land betrieben.
Der iranische Staatspräsident würdigte ferner die Unterstützung des iranischen Atomprogramms durch die Arabischen Liga und sagte, die wachsamen Stellungnahmen der Arabischen Liga sind auf die islamische und nach Gerechtigkeit strebende Sichtweise dieser Liga hinzuführen.
Ahmadinedschad bezeichnete die Teheraner Erklärung als einen klaren Rahmen für die iranischen Nuklearkooperationen und sagte: „Leider haben die expanzionistischen Mächte diese Erklärung nicht richtig genutzt, weil diese Erklärung außerhalb des Einflussbereichs der Veto-Mächte entstanden ist.“
Der Generalsekretär der Arabischen Liga bezeichnete Iran als ein starkes Land in der Nahost-Region. „Iran gilt als ein Bruderland für die islamischen Länder und die Länder der Region und die Arabische Liga wollen die besten iranisch-arabischen Beziehungen gestalten."